Bogensportverein Friedensstadt Glau e.V.
Bogensportverein Friedensstadt Glau e.V.

Der Verein

Unser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese immer populärer werdende Sportart gerade auch auf Grund der vielen Bewegungsabläufe und der gesundheitlich positiven Aspekte vielen Menschen nahe zu bringen. 

 

Dabei ist der verantwortungsvolle Umgang mit Pfeil und Bogen, der von jedem Schützen höchste Konzentration und Respekt erfordert, Voraussetzung.

Die mentale Vorbereitung und das abschließende Ablassen des Pfeiles von der Sehne ist ein mental komplexer Prozess, der immer wieder trainiert werden muss. Der gesundheitliche Aspekt ist bereits anerkannt und somit ist dieser Sport für Jung und Alt geeignet.

 

Bitte nun nicht gleich losrennen und ein Bogenset kaufen, denn hier können viel Fehler gemacht werden, das wiederum die Freude an diesem Sport trübt.

Besuchen Sie uns - Sprechen Sie mit uns - Wir beraten und unterstützen Sie gerne. (Siehe auch Rubrik: "Kontakt")

 

 

 

Kleine Bogenkunde

(Quelle: https://de.wikipedia.org)

 

Olympischer Recurve, Jagdrecurve,

Recurve (englisch: zurückgebogen) steht für das Hauptmerkmal dieses Bogentyps, die zurückgebogene Form der Wurfarme, die im entspannten Zustand vom Schützen wegweisen.

Der Recurvebogen (Reflexbogen) speichert in den Wurfarmen mehr Energie und hat daher einen höheren Wirkungsgrad als der Flach- und Langbogen. Die anliegende Sehne dämpft außerdem den Handschock nach dem Schuss. Während beim Langbogen die Bogensehne frei schwingt, liegt sie beim Recurvebogen auf den Wurfarmenden (den „Recurves“) auf. Durch die Streckung der Sehne beim Abschuss wird ein Teil der Schwingungen vom Bogen absorbiert. Durch die Kompositbauweise – die bei Reflexbogen die Regel darstellt – kann dieser weiter ausgezogen werden als ein Lang- oder Flachbogen und hat dabei dennoch einen weicheren Auszug. Die starke Vorspannung der Wurfarme erfordert allerdings auch eine wesentlich größere Belastbarkeit des Materials.

Als Take-Down-Recurve bezeichnet man Recurve-Bögen, die aus einem Mittelteil und zwei montierbaren Wurfarmen bestehen. Der Vorteil dieser Bögen besteht neben den kleineren Transportmaßen auch darin, dass ein schweres Mittelstück aus Metall oder Kunststoff zur Stabilisierung des Bogens beim Abschuss beiträgt. Take-Down-Recurves mit einem Holzmittelteil haben Vorteile beim Transport, zusätzlich erlauben sie das Auswechseln defekter Wurfarme.

Unter Recurvebogen wird heute im sportlichen Bogenschießen der „olympische Recurve“ mit Visier und Stabilisatoren verstanden. Demgegenüber wird mit dem Begriff Blankbogen im heutigen Sprachgebrauch die Klasse „Recurvebogen ohne Visier und Stabilisatoren“ bezeichnet. Im traditionellen Bogensport werden alle Bogen ohne Visier als Blankbogen bezeichnet.

 

Compound

Der Compoundbogen besitzt an den Bogenenden des Bogens drehbare Räder, die sogenannten Camwheels, kurz Cams genannt. Sie besitzen zwei verschiedene Durchmesser, auf denen Kabel oder Sehne aufgerollt sind. Im ungespannten Zustand ist auf dem größeren der beiden Räder die Sehne aufgerollt. Beim Spannen des Bogens wird die Sehne vom großen Rad abgerollt und auf dem kleinen Rad wird das am gegenüberliegenden Wurfarm befestigte Kabel aufgerollt. Die Cams sind zusätzlich exentrisch aufgehängt.

Moderne Compoundbögen wenden wie bei einem Wellrad das Hebelgesetz an. Die sich nach außen wegdrehende Rolle ist wie ein starrer Hebel, der auf die Drehachse wirkt. Durch die exzentrische Aufhängung der Rollen/Cams verändert sich der Angriffswinkel und der Hebelarm, der Bogen arbeitet so immer im effektivsten Bereich. Werden die Rollen/Cams mit der Bogensehne nach außen gezogen, verlängert sich der Hebelarm. Diese Mechanismen sind beim Compoundbogen in einer praktischen Anwendung umgesetzt. Dadurch ergibt sich im Gegensatz zu anderen Bogen ein nicht-linearer Kraftverlauf beim Auszug: Mit steigendem Auszug nimmt die Kraft zunächst stetig zu (wie auch bei anderen Bogen), um dann aber beim Überschreiten des sogenannten Gipfel-Zuggewichtes schlagartig abzunehmen. Der Bogenschütze hält dann bei voll ausgezogenem Bogen nur noch einen Bruchteil des Gipfelzuggewichtes auf der Hand. Die Zugreduzierung kann bis zu 80 % betragen, d. h. bei einem Gipfelzuggewicht von 50 Pfund muss der Schütze nur zehn Pfund im Auszug halten. Dadurch kann der Bogen ruhiger gehalten werden und das Zielen fällt wesentlich leichter.

 

Langbogen

Zwischen dem Primitiv-Bogen und dem Langbogen bestehen fließende Übergänge. Ein Langbogen kann ein Holzbogen (Selfbow) ohne Schussfenster sein. Moderne Langbogen bestehen meist aus laminierten Holzstreifen oder mit auf- oder eingelegten Kunststoffen. Dabei kommen vor allem Glasfaserlaminate für den Belag der Bauch- und Rückenseite zum Einsatz, sowieKohlenstofffasern als Schichtlaminat.

Im traditionellen Bogenbau wird zwischen Langbogen englischer und amerikanischer Bauart unterschieden. Englische Langbögen des Mary-Rose-Typus sind traditionell aus Eibenholz gefertigt und haben einen tiefen D-förmigen Bogenarmquerschnitt ohne Griffband. Die späteren viktorianischen englischen Langbogen haben über die gesamte Länge einen linsenförmigen Querschnitt und einen runden Griff, meist mit einer Lederwicklung. Man spricht dabei von einem Stabbogen. Amerikanische Langbogen besitzen flache Wurfarme mit meist eher rechteckigen Wurfarmquerschnitt und einen der Hand stärker angepassten Griff. Letztere werden auch Flachbogen genannt.

 

Blankbogen,

Der Blankbogen ist ein Bogen ohne Bogenvisiere und Stabilisatoren. Nach dem Regelwerk des größten Verbandes der Bogenschützen, der World Archery Federation (WA) ist der Blankbogen eine Bogenklasse im

Bogenschießen.

 

3 D

Das Bogenschießen ist ursprünglich eine der ältesten Jagdformen der Menschheit.

Das Schießen auf Kunststofftiere, meist auf einem Waldparcours, wird 3D-Schießen genannt. Das 3D-Schießen wird der Jagd nachempfunden. Die Situation wird dabei möglichst eng an das jagdliche Vorbild angelehnt. Der Schütze muss durch Astgabeln hindurch, Hänge hinauf oder von Hochständen herab im Stehen, kniend oder sogar liegend versuchen, das Ziel zu treffen. Ziel ist es, den Pfeil in das „Kill“ des stilisierten Tiers zu platzieren, also den Bereich, wo Herz und Lunge liegen würden. Zu einem Parcours gehören typischerweise 28 Ziele, auf die jeweils bis zu 3 Pfeile geschossen werden dürfen.

 

 

 

Bogenschützen unseres Vereins nehmen an verschiedensten Meisterschaften und Turnieren in ganz Brandenburg und auch darüber hinaus sehr erfolgreich teil.

Bogensportverein "Friedensstadt" Glau e.V.

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